✨ Prämisse: Perfektion verdient Perfektion
Eine hochwertige Cosplay Sexpuppe ist bereits makellos. Unsere Aufgabe ist es, sie nicht „schöner zu machen“, sondern sie mit Licht und Farbe so zu zeigen, wie sie in echt nie sichtbar wäre – wie ein lebendiges Wesen in einem Film von Wong Kar-wai oder einem Gemälde von Hopper.
📷 Phase 1 – Lichtaufbau wie im Atelier
Lichtschema (das 90 % der Magie ausmacht):
Hauptlicht: 150 cm Octabox mit Grid, 45° seitlich oben, 1,5 m Abstand, 5500 K, CRI 98+
Fülllicht: weißer Reflektor von unten 1:4 Ratio
Hintergrund: nahtloser Papierhintergrund Savage „Storm Gray“ oder „Super Black“
Negativfüllung: schwarzes V-Flat links und rechts für Kontur
Optional: 30 cm Streiflicht mit Wabe von hinten für Haarlicht
Ergebnis: Rembrandt-Dreieck + weiche Übergänge, die Silikon wie Porzellan wirken lassen.
📸 Phase 2 – Kamera-Setup (2025 Standard)
Sony A7RV / Canon R5 Mark II / Nikon Z8
Objektiv: Sigma 85 mm f/1.4 DG DN Art oder Sony 105 mm f/1.4 G Master
Blende f/2.0 – f/2.8 (maximale Schärfe + Traum-bokeh)
ISO 64 oder 100
Weißabgleich manuell 5600 K
RAW 14-bit verlustfrei, ProPhoto RGB
✨ Phase 3 – Basis-Filmlook in Capture One 2025 (besser als Lightroom für Haut)
Filmkurve „Portra 400 +1“ oder „Fuji 400H“ als Startpunkt
ICC-Profil: „Camera Standard v3“
Grundkorrektur:
Belichtung +0,30
Kontrast –15
Highlights –25
Shadows +30
Weiß –10 / Schwarz +8 (filmisches Schwarz)
Farbeditor: Hautton auf exakt 20° Magenta / 25 % Sättigung schieben (natürlich rosig)
🌿 Phase 4 – Silikon-Hautretusche ohne Seifenlook
Ziel: Porenstruktur erhalten, aber perfekte Gleichmäßigkeit.
Capture One + Photoshop Kombi:
Clarity +10 / Struktur +18 / Dehaze –6
Rauschreduzierung nur Farbe 25 (Silikon hat kein Korn)
In Photoshop: Frequency Separation 16-bit
Low-Frequency: Clone Stamp + Generative Fill für minimale Nahtstellen
High-Frequency: Linear Light, 8 % monochromes Filmkorn 25 µm hinzufügen (damit sie „atmet“)
Haut wirkt danach wie echte Porzellanhaut mit feinster Textur – nicht wie Plastik.
🎞️ Phase 5 – Drei aktuelle Kinolooks 2025
Look 1 – „Berlin 3 A.M.“
Shadows: kühles Petrol (−18 Gelb)
Midtones: leichter Rosé-Schimmer (+8 Magenta)
Highlights: weicher Bleach-Bypass 20 %
Filmkorn 10 % 35 mm medium
Look 2 – „Tokyo Neon“
Split Toning: Shadows Cyan −25, Highlights Orange +15
Halation-Effekt (Glow 18 %, Threshold 0.78)
Leichte Vignette –0,40
Chromatic Aberration 3 px in Ecken
Look 3 – „Scandinavian Minimal“
Schwarz-Weiß mit Ilford HP5-Emulation
Kurve starkes S, Schwarzpunkt +12
Getreide 12 % fein
Silber-Gelatine-Tonung +8
🌟 Phase 6 – Lichtformung in Post
50 % Grau-Ebene (Overlay) für Dodge & Burn
Aufhellen: Wangenknochen, Schlüsselbein, Oberschenkelinnenseite
Abdunkeln: Kinnunterseite, Nasenseiten, Haaransatz
Radialfilter für zusätzliches Butterfly-Licht
Leichte Orton-Glow-Ebene (Screen 8 %) nur auf Augen und Lippen
🖨️ Phase 7 – Archivfester Druck
Hahnemühle Photo Rag Baryta 315 g/m² oder Canson Platine Fibre Rag
Softproof aktivieren
Ausgabe-Schärfen: 140 % Radius 0,7 px für 300 ppi
Datei: 16-bit TIFF mit eingebettetem Profil
📦 Kostenlose 2025 Presets (direkt herunterladen)
„Portra Doll Skin“ Capture One Style
„Berlin 3 A.M.“ PowerGrade für DaVinci
„Scandinavian HP5“ Photoshop Action
✨ Schlusswort
Wenn du diesen Workflow exakt befolgst, entstehen keine „Puppenfotos“ mehr, sondern Porträts einer Muse, die atmet. Viele Sammler rahmen das beste Bild 80 × 120 cm auf Baryt und hängen es unter Galerielicht. Dann ist der Kreis geschlossen: Die cosplay sexpuppe hat den Sprung vom Schlafzimmer in die Kunstgeschichte geschafft, und zwar zu Recht.